CWS-Schüler beherrschen das Vorlesen bestens

Usinger Anzeiger vom 6.12.2019

Vorlesewettbewerb an der Christian-Wirth-Schule in Usingen

Mit den Büchern "Drei Fragezeichen" und "Das Auge von Licenia" haben Theresa und Ada am Donnerstag die Qualifizierung für den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs geschafft.

USINGEN - Ada und Theresa sind die Schulsieger beim Vorlesewettbewerb der Christian-Wirth-Schule. Am Donnerstag Vormittag haben die sechsten Klassen des Gymnasiums unter den Klassenbesten diejenigen ermittelt, die die Farben der Schule beim Kreisentscheid im kommenden Jahr hochhalten werden. Dabei machte es sich die Jury, die aus Deutschlehrern der Jahrgangsstufe bestand, nicht gerade leicht. Was natürlich auch daran lag, dass alle sieben Klassensieger ausgesprochen gut waren.
In den Vorwochen hatten die Schüler in ihren Klassen jeweils eines ihrer Lieblingsbücher vorgestellt und einige Minuten daraus auch vorgelesen. Innerhalb der jeweiligen Klassen wurde dann der Klassenbeste ermittelt. Diese besonders nervenstarken Leseratten lasen aus einem ihnen unbekannten Buch vor. Jeweils etwas mehr als eine Seite.
Die Kriterien waren der Ausdruck, die Lebendigkeit des Vorlesens, indirekte und direkte Rede und anderes mehr. "Verlesen ist absolut erlaubt und kein Ausschlusskriterium", ließ die Jury wissen. Das Buch hatte den Titel "Nennt mich nicht Ismael" und hatte schon mit verschiedenen englischen Namen die eine oder andere Stolperfalle eingebaut. Das meisterten die Vorlesenden aber sehr gut.
Nach dem Vorlesen konzentrierten sich die Schüler auf das, was ihre Mitschüler vortrugen, und während die Jury ihre Entscheidung fällte, waren sie im Nebenraum der Schulbibliothek und berichteten ein wenig von ihrer Leseleidenschaft. Allen ist gemeinsam, dass sie gerne Gäste in der Bücherei sind und sich dort mit Lesestoff versorgen. Lesen ist für sie Freude und Ansporn zugleich, "denn Lesen macht Spaß und gibt Antworten", so eine Formulierung aus dem Kreis der Klassenbesten.
So unterschiedlich wie die Vorlesenden, so variantenreich auch die gewählte Lektüre. Da gibt es Ferris, der aus einem futuristisch anmutenden Buch vorgelesen hat; der Zwölfjährige hat es gerne vorgestellt. Die beiden Schulsiegerinnen lasen aus ihren jeweiligen Lieblingsbüchern vor. Adas Favorit ist eine Liebesgeschichte, in dem es um zwei Verliebte geht, die aus verfeindeten Dörfern stammen, "Das Auge von Licenia", so der Titel; leider gebe es keine Fortsetzung. Krimis sind die Leidenschaft von Theresa, die aus einem Buch mit den "Drei Fragezeichen" vorlas.
Es seien nicht unbedingt diejenigen, die auch die besten Aufsätze schrieben, die jetzt beim Vorlesen gewonnen hätten, erklärten zwei Klassenlehrerinnen. Aber allen Schülern gemeinsam sei, dass sie wirklich gerne lesen und mit Begeisterung neuen Stoff aussuchten. Da kamen die Gutscheine von der Buchhandlung Weddigen natürlich sehr zupass, denn damit wurden die Sieger ausgestattet.

Taunus-Zeitung vom 10.12.2013:

CWS-Schüler beherrschen das Vorlesen bestens

 Von Tatjana Seibt

 Fünf sechste Klassen der Christian-Wirth-Schule waren zum Vorlesewettbewerb der Stiftung Lesen aufgerufen. Nach der ersten Runde vor der Klasse wurde nun Cora Meissgeier (11) zur Schulsiegerin gekürt.

 

Usingen. 

 

Auch wenn die Sage um den Zauberlehrling Harry Potter inzwischen längst abgeschlossen ist, lässt sich mit der bekannten Fantasy-Geschichte bei Jugendlichen immer noch punkten. Speziell die elfjährige Cora Meissgeier der Klasse 6A1 der Christian-Wirth-Schule (CWS) mag die Harry Potter-Geschichten. Grund genug für sie, den zweiten Band, der Gefangene von Askaban, auch für den Vorlesewettbewerb der Stiftung Lesen auszusuchen.

Leseförderung und das Verständnis für Texte stehen bei diesem Wettbewerb im Mittelpunkt. „Es reicht nicht, einfach nur gut vorzulesen“, erläuterte Andrea Kiewel-Labinsky bei der Überreichung der Urkunden. Es gehöre weitaus mehr dazu. So sollten die Schüler nicht nur selbstständig ihr Buch aussuchen, sondern auch eine richtige Präsentation daraus machen, um andere Schüler für ihr Buch zu begeistern. „Ich habe eine Stelle ausgesucht, bei der Harry Potter seine Tante aufbläst. Die ist lustig und hat zudem ein offenes Ende“, erklärte Cora Meissgeier.

In der ersten Runde des landesweiten Wettbewerbs traten die Schüler der Jahrgangsstufe 6 zunächst in der Klasse, dann schulintern gegeneinander an. Cora Meissgeier hat ihre Mitschüler, die aufgefordert waren sich gegenseitig zu bewerten, überzeugt. In der nächsten Runde galt es mit einem fremden Text bei den Lehrern zu punkten. „Nenn’ mich nicht Ismael“ galt es zu lesen. Auch da setzte sich die Klassensiegerin der 6A1 gegenüber ihren Mitschülern durch.